Nachhilfe VWL - Volkswirtschaftslehre verinnerlichen
Mikroökonomie
Zunächst klären wir hier in der Volkswirtschaftslehre den Unterschied zwischen Mikro- und Makroökonomie. Während wir in der Mikroökonomie wie mit der Lupe auf einzelne Wirtschaftssubjekte wie Unternehmen oder Haushalte schauen, betrachten wir bei der Makroökonomie eine gesamte Wirtschaftsregion wie mit dem Fernglas. Im Rahmen unserer Nachhilfe VWL lernen wir, wie einzelne Unternehmen Preisentscheidungen treffen. Dabei geht es immer um das übergeordnete Ziel der Gewinnmaximierung. Zudem hängen die Entscheidungen und Preisfundungen von der Marktform ab. Denn in einem Monopol verhält sich ein Unternehmen natürlich anders als in einem Polypol, bei dem es wie jeder andere auch ein Preisnehmer ist. Im Gegensatz zur BWL gehen wir in der VWL nur auf Preisbildung und Gewinn ein. Wenn Dich dahingehend mehr Zusammenhänge interessieren, schau Dich gern einmal bei Nachhilfe BWL um. Zusätzlich gehen wir in der Volkswirtschaftslehre auch immer vom homo oeconomicus aus, also einem komplett rational denkenden Menschen. Dieser hat als Gegenpol zur Gewinnmaximierung bei Unternehmen seine eigene Nutzenmaximierung im Fokus.
Makroökonomie
Hier betrachten wir eine Volkswirtschaft als Ganzes. Im Grunde genommen fassen wir die Entscheidungen aller Unternehmen und Haushalte zusammen. Jedoch spielen in der Makroökonomie auch weitere Wirtschaftssubjekte wie der Staat oder das Ausland eine Rolle. Dabei beschäftigen wir uns mit in unserer Nachhilfe für Volkswirtschaftslehre intensiv mit der Konjunktur, also dem Wirtschaftswachstum. Dieses wird meist über das Bruttoinlandsprodukt BIP eines Landes dargestellt. Zudem betrachten wir verschiedene Theorien der Wirtschaftspolitik. Neben der nachfrageorientierten Fiskalpolitik von John Maynard Keynes sowie der angebotsorientierten Geldpolitik von Milton Friedman gehen wir dabei auch auf Aspekte der österreichischen Schule ein. Außerdem sind der Arbeitslosenmarkt sowie die Staatsfinanzen im Bereich der Makroökonomie anzusiedeln.
Markt und Marktversagen
Neben den bereits angesprochenen Eigenschaften eines homo oeconomicus betrachten wir bei einem Markt natürlich zunächst seine Marktform. Ursprünglich gilt der freie Markt als das Ideal, bei dem Unternehmen und Haushalte sich immer auf ein Marktgleichgewicht einigen. Hierbei sprechen wir vom Prinzip der unsichtbaren Hand. Dieses bringt die Wirtschaftssubjekte trotz eventueller kurzfristiger Ungleichgewichte immer wieder zum Gleichgewichtspreis und der Gleichgewichtsmenge. Denn hierbei ist für alle Beteiligten der jeweilige Vorteil am Größten. Diesen Vorteil nennen wir in der VWL Konsumentenrente und Produzentenrente. Dabei schauen wir uns in der Nachhilfe Volkswirtschaftslehre natürlich auch die Berechnung zu beiden an, die zusammengerechnet die Gesamtwohlfahrt ergeben. Durch meist staatliche Eingriffe wird dieses Marktgleichgewicht aber immer wieder auch langfristig gestört. Dabei betrachten wir die Auswirkungen von Entscheidungen wie Subventionen, Höchstpreisen und Steuern auf die Wohlfahrt.
Europäisches System der Zentralbanken und EZB
Zunächst wird in den meisten Ländern, so auch in Europa, die Geldpolitik von einer oder mehreren Zentralbanken bestimmt. Dabei gehen wir auf die Ziele und Aufgaben der europäischen Zentralbank EZB ein. Durch welche Mittel können sie die Geldpolitik beeinflussen, welche Folgen hat dies? Bereits Henry Ford hat zur Einführung der amerikanischen Zentralbank FED einmal sinngemäß gesagt: Wenn die Menschen das Geldsystem verstehen würden, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh. Doch warum ist die Geldpolitik so undurchschaubar? Zum einen liegt das an den Begrifflichkeiten der Möglichkeiten, die die EZB nutzt. Dabei geht es um Offenmarktgeschäfte und ständige Fazilitäten. Welche Maßnahmen und auch welche Auswirkungen dahinterstehen, schauen wir uns im Detail in unserer Nachhilfe VWL an.
Inflation und Deflation
Grundsätzlich ist die Inflation eine bedeutende Auswirkung sowohl unseres Geldsystems sowie der Maßnahmen sowohl der Zentralbanken im Bereich Geldpolitik als auch der Regierungen auf dem Feld der Wirtschaftspolitik. Doch was bedeuten Inflation und Deflation überhaupt? Zunächst ist die Inflation eine Abwertung der Kaufkraft, indem die Preise messbar steigen. Dabei ist die Hauptursache die ansteigende Geldmenge, die sich nun auf eine nicht in dem Ausmaß angestiegene Gütermenge aufteilt. Das bedeutet, die Preise müssen teurer werden. Zusätzlich ist das auch ein offizielles Ziel sowohl der Wirtschaftspolitik Deutschlands als auch der EZB. Aber wir schauen uns auch die Folgen dazu an. Auf der anderen Seite bedeutet die Deflation, dass die Preise sinken. Dies wird in den heutigen Wirtschaftstheorien als negativ empfunden, weil die Unternehmen dann nicht mehr investieren würden. Aber ist das tatsächlich so? Und was würde ein Anstieg unserer Kaufkraft für uns als Gesellschaft bedeuten?
Umweltpolitik als neuer Bereich der Nachhilfe VWL
Durch politische und teilweise gesellschaftliche Anforderungen ist in den letzten Jahrzehnten der Aspekt der Umweltpolitik für einzelne Wirtschaftssubjekte, also Marktteilnehmer, als auch gesamte Volkswirtschaften immer wichtiger geworden. Daraus ergeben sich nicht nur bürokratische, sondern auch finanzielle Konsequenzen. Hierbei schauen wir auf Dinge wie das Lieferkettengesetz sowie den Emissionshandel mit CO2-Zertifikaten und welche Folgen das hat. Dies alles wird als ESG (Environmental, Social, Governance) zusammengefasst. Dabei bedeutet das, dass Unternehmen neben der Gewinnmaximierung auch weitere Ziele im Auge haben sollten. Falls der Fokus auf Umwelt oder gesellschaftliche Aspekte nicht wie gewünscht erfolgen, hat dies für Unternehmen neben Imageschäden auch handfeste finanzielle Folgen, so wird die Kapitalbeschaffung selbst über Kredite mittlerweile erschwert.